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| Leseprobe: |
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Pit und der störrische Wecker |
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Pits
große Mäusefamilie lebt in einem Keller. Pits Eltern
schwärmen manchmal den ganzen Tag lang von den tollen
Kartoffelvorräten dort, den gemütlichen Wolldecken und
duftenden Wanderschuhen. Doch Pit findet es im Keller zum
Gähnen langweilig. Also ist er einfach ausgezogen. Jetzt wohnt er
auf dem Schrottplatz nebenan. Hier ist immer etwas los. Am
liebsten beobachtet Pit aus einem seiner Verstecke heraus Herr
Röckel, den Schrottplatzbesitzer. Es ist sehr spannend, wie er
Teile von alten Autos abschraubt oder irgendetwas repariert. „Wetten,
so was könnte ich auch?“, sagt Pit zu seinem besten Freund,
dem Eichhörnchen Tino. „Schließlich habe ich oft genug
zugeschaut!“
Am Sonntag darauf klopft auf einmal jemand an Pits Tür. Es ist Dachs Bollo aus dem Wäldchen nebenan. „Tino
hat erzählt, du verstehst was von Technik“, meint er und
gähnt. „Mein Wecker ist kaputt! Zweimal habe ich schon
verschlafen.“ Pit ist glücklich und unsicher zugleich.
Soll er jetzt gestehen, dass er noch nie etwas repariert hat? Nein, auf
keinen Fall. Sonst geht Bollo bestimmt wieder. „Klar helfe ich dir“, sagt Pit. „Heute nachmittag kannst du den Wecker wieder abholen.“
Pit macht sich gleich an die Arbeit. Auf
dem Schrottplatz gibt es jede Menge Werkzeug. Doch das meiste davon ist
für Pit viel zu groß. Zum Glück findet er einige Zangen
und Schraubenzieher, die er tragen kann. Seine restliche
Ausrüstung bastelt Pit sich selbst: Ohrenschützer –
falls der Wecker versehentlich losgeht. Einen Arbeitsanzug –
Öl geht so schlecht aus dem Fell raus. Und natürlich ein paar
eigene Werkzeuge. Dann kann Pit loslegen.
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