Presse- und Leserstimmen: So finden Sie einen Verlag für Ihr Manuskript
  Schritt für Schritt zur eigenen Veröffentlichung


Süddeutsche Zeitung vom 27./28. Feb. 99

„Romane- und Gedichteschreiben ist zum Volkssport geworden. Jeder, der etwas auf sich hält, hat ein Werk in der Schublade liegen. Doch nur die wenigsten schaffen es mit ihren Texten auf den Buchmarkt - nicht nur, weil manchen hoffnungsfrohen Autoren das Talent fehlt, oft gehen sie beim Anbieten ihrer Werke auch hoffnungslos naiv vor. Ein Schritt-für-Schritt-Leitfaden, wie man sein per Checkliste auf grobe Schnitzer geprüftes Manuskript richtig anbietet, ist daher ein wichtiger Teil dieses Ratgebers. Er hat den Anspruch, angehenden Autoren alles nötige Orientierungswissen und die wichtigsten Adressen zu bieten - und löst ihn auch größtenteils ein. Das Buch begleitet den Nachwuchsschriftsteller bei allen Phasen der Realisation: von der ersten Kontaktaufnahme mit dem Verlag über die Zusammenarbeit mit dem Lektorat bis zur Zeit nach der Veröffentlichung.
Sylvia Englert, Lektorin und Journalistin, vermittelt einen praxisorientierten Eindruck davon, was hinter den Kulissen der Verlage und der Literaturszene stattfindet. Nebenbei erfährt man noch, wie man sich eine eigene Lesung verschafft, einen Text in Literaturzeitschriften unterbringt und im Internet veröffentlicht. Immer wieder beantwortet die Autorin die Frage: „Wie erkenne ich den Haken an der Sache?" Denn in der Branche tummeln sich zahlreiche Abzocker, vom Zuschußverlag bis zum unseriösen Agenten oder Seminaranbieter. Prädikat: Unentbehrlich für jeden unerfahrenen Autor, gerade auch wegen der umfangreichen Adressen- und Literaturangaben. Schade nur, daß die 60 Gespräche, die für das Buch mit Autoren, Lektoren, Verleger und Agenten geführt wurden, nur in Form von kurzen Zitaten in den Text einfließen, denn die Interviewpartner, unter ihnen Hanser-Verleger Michael Krüger und Lyriker Robert Gernhardt, hätten sicher noch viel Interessantes zu sagen gehabt.(Diese Interviews finden Sie auf dieser Homepage, Anm. der Autorin) Auch wer sein Drehbuch oder Theaterstück an den Mann bringen möchte, geht leer aus. Die Autorin beschränkt sich auf die Bereich Prosa, Lyrik, Sachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch. Also: Nur Mut! Raus mit den verstaubten Manuskripten aus den Nachttischschubladen. Die Welt wartet nur darauf."

Westfalenpost vom 27. Februar 1999

Das Ergebnis einer bundesweiten Umfrage deckt sich mit unseren Erfahrungen in der Kulturredaktion: Jeder dritte Deutsche träumt davon, selbst einmal ein Buch zu schreiben. Vor allem aber, es dann auch gedruckt und veröffentlicht zu sehen. Obowhl es allein in deutschen Landen gleich ein paar hundert Verlage gibt, ist es in der Praxis zumeist recht schwer, den Traum vom eigenen Buch zu verwirklichen. Allzu fremd ist die Wirtschaftswelt der Bücher, allzu hoch die Hürden, die Lektoren und Verleger vor den zahlreichen Bittstellern aufbauen. Auch der häufig gewählte Anfrage-Umweg über die Tageszeitung ("Können Sie mir nicht einen passenden Verlag nennen?") führt nur selten zum Ziel; Frust und Enttäuschung machen sich nach vergeblichem Bemühen schnell bei den ambitionierten Freizeitautoren breit.
Jetzt aber können wir endlich eine kompetente Hilfestellung benennen. Die Münchner Lektorin Sylvia Englert zeigt ein Herz für alle Hobby-Schriftsteller, denn sie hat ein Buch geschrieben, auf das die breite Masse der anonymen Texter schon lange und ungeduldig gewartet hat: "So finden Sie einen Verlag für Ihr Manuskript" heißt der statliche 265seitige Band, der tatsächlich den ultimativen Startschuß zur ersehnten Dichterkarriere geben könnte. Ob Roman oder Kurzgeschichte, Sachtext oder Gedicht, Sylvia Englert weist die richtigen Wege vom heimischen Schreibtisch in die entscheidenden Etagen der Lektoren und Verlage. Von der ersten und richtigen Kontaktaufnahme mit der Buchbranche über das richtige Verhandlungsgeschick bis hin zur marktgerechten Preisvorstellung reicht die breite Informationspalette. Wo es Fördermittel, Stipendien, Fachzeitschriften und andere unterstützende Einrichtungen gibt, wird ebenfalls aufgelistet und beschrieben. Einzig die Qualität der eigenen Arbeit kann die Lektüre dieses Ratgebers nicht ersetzen. Vielleicht aber hilft sie ein wenig, in dem einen oder anderen Fall die hochgeschraubte Selbsteinschätzung und entsprechende Erfolgserwartung doch kritisch zu überdenken.
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Am Erker, Juni 99


Von einem merkwürdigen Fall weiß Marc Degens in der letzten Ausgabe seiner Schriftenreihe Der Sprung zu berichten. Eine Lyrikerin, die namentlich nicht genannt werden will, hatte sich in einem "Offenen Brief" darüber beschwert, daß die Redaktionen von drei Literaturzeitschriften eine Veröffentlichung ihrer Gedichte nicht einfach kommentarlos abgelehnt, sondern mit kritischen Worten auch begründet hätten. Degens schrieb der Autorin ziemlich unverblümt seine Meinung, den Brief kann man im Sprung nachlesen, woraufhin diese einen Abdurck ihres "Offenen Briefes" untersagte.
Pathologisches Verhalten dieser Art ist glücklicherweise bei den vielen Autorinnen und Autoren, die ihre Manuskripte an die Redaktion dieser Zeitschrift schicken, eher selten. Und doch häufen sich in letzter Zeit wieder die prall gefüllten A4-Umschläge, deren Absender offenbar noch nie ein Exemplar von Am Erker in der Hand gehabt haben und an nichts anderem als der Veröffentlichung ihrer Texte interessiert sind. Meistens ist dem unspezifischen Anschreiben die "Sehr geehrten Damen und Herren" noch eine Bio-Bibliographie angeheftet, die unter Umständen sogar darüber informiert, daß der junge Dichter als Sohn eines Glasermeistern in Bad Salzuflen zur Welt kam.
Häufig haben die veröffentlichungssüchtigen Literaten die Anschrift der Zeitschrift aus einem der verbreiteten Autorenratgeber, die als Serviceleistung mit einem umfangreichen Adressenverzeichnis aufwarten. Wie gut, daß endlich ein Buch erschienen ist, das hier andere Wege geht. Natürlich stehen auch in Sylvia Englerts Leitfaden "So finden Sie einen Verlag für Ihr Manuskript" jede Menge nützlicher Adressen von Literaturagenten, Dichterakademien und Schriftstellervereinigungen, doch werden diese klug kommentiert und geordnet und bekommen so einen wirklichen Nutzwert. Sylvia Englert gibt Ratschläge für die Arbeit am Manuskript, weist den Weg zur Kontaktaufnahme mit Verlagslektoraten und Agenten und hat auch Tips für die Glücklichen, deren Bemühungen tatsächlich zum eigenen Buch geführt haben. Besonders hervorheben möchte ich, wie man sich angesichts der langen Vorrede wohl denken kann, das Kapitel über Literaturzeitschriften. Engagiert und informiert schildert die Autorin die Szene und gibt wichtige Hinweise für Autoren, die den klassischen Weg der ersten Veröffentlichung kürzerer Texte in einer literarischen Zeitschrift gehen wollen. Besonders nützlich ist die Rubrizierung und Charakterisierung der einzelnen Blätter. Und am besten gefällt mir natürlich ihr Hinweis: "Lesen Sie so viele wie möglich dieser Zeitschriften!" In diesem Sinne revanchiere ich mich gerne und empfehle Sylvia Englerts flott geschriebenes und gut recherchiertes Buch mit dem vielversprechenden Titel als den derzeit wahrscheinlich besten Autorenratgeber auf dem Markt.
Joachim Feldmann
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Bücherecke, Dezember 99


Dieses Buch aus dem Campus-Verlag bietet Informationen und Tipps, mit denen man der Veröffentlichung einige entscheidende Schritte näherkommen kann. Thematisch ist das Spektrum sogar größer, als der Titel vermuten lässt: Es reicht von der Verarbeit (mit einer Checkliste der "literarischen Sünden") über die Marktanalyse, durch die man den passenden Verlag ausfindig macht, und die Vertragsverhandlung bis zur "Eigenförderung" in Zeitschriften, durch Lesungen und Verbände, Teilnahme an Wettbewerben und Internet-Aktivitäten.
Das Besondere an diesem Buch, was es ausgesprochen hilfreich macht: Die Autorin ist selbst nicht nur Kinderbuch- und Sachbuchautorin, sondern auch Lektorin. Sie vermittelt daher besonders in Bezug auf die Zustände in und die Zusammenarbeit mit einem Verlag Kenntnisse, die man anderswo in der Regel nicht findet. So erfährt man hier genau, was in Lektoraten von Verlagen tatsächlich vorgeht und welcher Prozess im Verlag abläuft, wenn man ein Buch verlegt. Viele Mythen und Missverständnisse, die unter AutorInnen kursieren, werden dadurch endlich einmal aus der Welt geschafft - und viele Entscheidungen, die "frischen" AutorInnen rätselhaft und zweilen auch ärgerlich erscheinen, klären sich auf, wenn man die Hintergründe kennt.
Sylvia Englert hat für dieses Buch etwa 60 Interviews mit Autoren, Lektorinnen, Verlagern, Agentinnen, Redakteuren, Veranstalterinnen und anderen Insidern geführt. Daher kann sie jederzeit praktische Tipps geben - ob es sich nun um Ideen für Lesungen, Veröffentlichungschancen mit und ohne AgentInnen, Druckkostenzuschussverlage oder Schreibkurse handelt.
Ein rundum gelungenes Buch mit tiefen Einblicken in der Verlagswesen, das für alle, die Belletristik oder auch Sachbücher veröffentlichen wollen, eine Fülle von Ideen, Tipps und Ansatzmöglichkeiten bereithält.
Gabi Neumayer
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Sachbücher im Hessenweb, August 1999

Dieses Kompendium darf in keinem Autorenregal fehlen. Nicht nur, daß Sylvia Englert en Detail darüber aufklärt, wie ein Manuskript formal beschaffen sein sollte, um in einem Verlag als Profieinsendung durchzugehen, sie liefert auch listenweise Adressen, Hinweise und Kontakte für angehende und praktizierende Autoren. All das zusammen macht dieses Buch zu einem unentbehrlichen Ratgeber.
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LeserInnen

"Endlich ein Buch, das nicht zum x-ten Mal erklärt, daß ein Autor lebendig schreiben soll, sondern Hinweise gibt, wie das verflixte Manuskript aus der Schublade in die Buchhandlung kommt."
Irene Zimmermann, Baden-Baden

"Glückwunsch, das Buch ist rundum gelungen. Ich empfehle es gerne weiter."
Jürgen vom Scheidt, München

"Sehr ansprechend geschrieben, spannend zu lesen, prima Beispiele und Zitate - sind die alle echt?! (Ja! Anm. d. Autorin) Ich sehe da wirklich eine große Marktlücke, das Buch müßte ziemlich gut laufen!"
Catrin Yazdani, Mainz

„Danke für Ihr Buch resp. die vielen wertvollen Tips darin – hätte ich es doch nur ein wenig früher entdeckt, dann wären mir die Erfahrungen mit einem Pseudoverlag erspart geblieben.“
Hielta A. Hütter, Hilgertshausen

„Gestern kaufte ich Ihr Buch So finden Sie einen Verlag für Ihr Manuskript. Ich habe das Buch bis spät in die Nacht hinein sofort gelesen. Ich darf Ihnen zu diesem gelungenen Werk herzlich gratulieren. Eine überzeugende hochinformative Darstellung. Das beste Buch, das je in deutscher Sprache über dieses Thema geschrieben worden ist. Ich werde dieses Buch gern weiterempfehlen.“
Prof. Dr. Wolfgang Böhm Göttingen

„Ihr Buch So finden Sie einen Verlag für Ihr Manuskript ist wirklich interessant, informativ und enorm hilfreich.“
Shirin Kumm Frankfurt/Main

„Als ich in meiner Buchhandlung nachfragte, ob es vielleicht einen Ratgeber für Autoren gibt, einen Verlag zu finden, war die Verkäuferin sehr skeptisch. Lediglich 2 Bücher wurden vom PC aufgelistet und ich bin inzwischen sehr froh, mich für Ihr Buch entschieden zu haben. Es ist sehr einfach, flüssig und ausreichend beschrieben. Und es hat mir auch Mut gemacht, daß sich das Warten lohnen kann.“
Simone von Studsinske, Wunstorf

„Ihren Manuskript-Ratgeber habe ich mit Begeisterung gelesen – endlich jemand, der einem Mut macht!“
D. Trodler,Düren

„Ein ganz großes Lob zu Ihrem gelungenen Ratgeber für Autoren!“
Regine Kölpin, Neustadtgödens

„Obwohl ich schon eine stattliche Sammlung zum Thema Schreiben und zwei Sachbücher zum Herausgeben von Manuskripten besitze, habe ich Ihr Buch wie einen spannenden Krimi verschlungen!“
Regine Boller,Kollbrunn

„Seit einiger Zeit besitze ich Ihr Buch So finden Sie einen Verlag für Ihr Manuskript und habe schon wertvolle Tipps daraus entnommen. Es ist gut verständlich geschrieben und besonders für Nachwuchsautoren sehr hilfreich.“
Gudrun Kropp, Schongau

„Ich bedanke mich für die klaren, praktischen und schonungslosen Grund-Informationen in Ihrem Buch So finden Sie einen Verlag für Ihr Manuskript. Nun weiß ich, wie ich es anstellen muß und welche Hindernisse ich zu erwarten habe, wenn ich, wie vorgehabt, mich an die Verlage wende, die bereits Bücher mit einer der meinen ähnlichen Thematik herausgebracht haben.“
Dr. med Hermann Schorr, Vachendorf
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