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| Leseprobe: |
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Frag doch mal die Maus... Wetter und Klima |
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Warum ist Luft durchsichtig?
Stellt
euch vor, Luft hätte eine gelbgrüne Farbe. „Wie
schön grün die Luft heute ist!“ würde eure Mutter
sagen, wenn sie morgens das Fenster aufmacht. Und ihr würdet
fröhlich durch den grünen Nebel laufen, der alle anderen
Farben wegwischt.
In Wirklichkeit ist unsere Luft natürlich
nicht grün. Das liegt daran, dass sie aus Gasen besteht -
dünnen, schwebenden Stoffen - die alle keine Farbe haben. Um euch zu zeigen, was Gase überhaupt sind, haben wir ein paar verschiedene in Gläser gefüllt:
1. Chlor (hat eine gelbgrüne Farbe) Das hier
ist Chlorgas. Es ist für uns giftig. In sehr kleinen Mengen wird Chlor
manchmal in Schwimmbädern verwendet. Es sorgt dafür, dass sich im
Wasser keine Algen und Krankheitserreger vermehren können.
2. Stickstoffdioxid (hat eine braunrote Farbe) Das hier ist das Gas Stickstoffdioxid. Winzige Mengen davon kommen aus Fabriken und dem Auspuff von Autos in die Luft.
3. Luft (ist farblos) Hier drin ist Luft. Sie ist ein Gemisch aus verschiedenen Gasen.
Ihr
stellt fest, dass ihr durch alle Gase hindurchschauen könnt, auch
durch die farbigen. Ganz anders ist das bei festen Gegenständen,
zum Beispiel einer Bratpfanne. Um besser zu verstehen, warum das so
ist, stellt euch ein Klassenzimmer vor, in dem dicht gedrängt
Kinder stehen. Wenn ihr jetzt zur Tür hineinschaut, könnt ihr
nicht sehen, ob auf der anderen Seite des Zimmers Rucksäcke auf
dem Boden stehen. So dicht wie diese Kinder sind die winzigen Teilchen
angeordnet, aus denen die Bratpfanne besteht.
Ganz anders
sieht es aus, wenn sich genauso viele Kinder auf einem riesigen
Schulhof verteilen. Dann ist genug Platz zwischen den Kindern, so dass
ihr die andere Seite des Hofs gut sehen könnt. Ähnlich locker
verteilt sind die Teilchen, aus denen ein Gas besteht. Und sie
können sich auch genauso frei bewegen wie die Kinder auf dem
Schulhof. Jetzt wisst ihr, warum Luft durchsichtig ist.
Doch
obwohl wir die Luft nicht sehen können, ist sie immer da. Das
merkt ihr, wenn ihr zum Beispiel einen Luftballon aufblast. Wenn er
voll ist, lässt er sich nicht mehr zusammendrücken, denn die
Luft presst von innen dagegen. Wenn ihr den Luftballon nicht zuknotet,
könnt ihr die Luft wieder herauslassen und spüren, wie sie
gegen euer Gesicht strömt.
... zum Text gibt es im Buch tolle Illustrationen von Susanne Bräunig und Harald Vorbrugg!
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